Ehrenamtliche Unterstützer gesucht:

Begleitung von Verstorbenen
auf ihrem letzten Gang

Menschen, deren Begräbniskosten die Stadt Krefeld übernehmen muss, werden oft ohne Trauergemeinde bestattet. Der Krefelder Begräbnisbund e.V. bemüht sich, ihnen ein letztes Geleit und eine würdevolle Verabschiedung zu geben.

Wir suchen Menschen, die freiwillig bereit sind, aus christlichem Selbstverständnis den letzten Weg auch bei einem ihnen unbekannten Verstorbenen mitzugehen. Der Krefelder Begräbnisbund e.V. ist die Kontaktstelle, die solche ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter für die jeweiligen Beerdigungen anspricht.

Welche Aufgaben erwarten einen Ehrenamtler beim Begräbnisbund?

Ehrenamtler des Begräbnisbundes erweisen einem alleinstehenden Verstorbenen die letzte Ehre und begleiten ihn würdevoll auf seinem letzten Weg. Jedes Jahr finden in Krefeld rund 60 solcher Beisetzungen statt. Etwa eine Woche vorher informiert Ludger Alofs, Geschäftsführer des Begräbnisbundes, über den Termin einer solchen Beerdigung. Die Beisetzungen finden vormittags statt. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt trägt der Ehrenamtler selbst.

Da es momentan rund 20 Ehrenamtler des Begräbnisbundes gibt, wird jede/r etwa alle zwei Monate einmal gebeten, eine solche Beerdigung zu begleiten. „Wenn jemand nicht kann, ist das kein Problem. Keiner muss dann auf Anhieb Zeit haben, wenn ich anrufe. Ich frage dann einfach den nächsten auf der Liste“, erläutert Ludger Alfos. Die Trauerfeier dauert etwa eine halbe Stunde. „Da wir ein christlicher Verein sind, wird bei jeder Beerdigung ein „Vater unser“ gebetet. Es sei denn, der Verstorbene hat das ausdrücklich ausgeschlossen“, informiert Ludger Alofs. Nach der Beisetzung gibt es keinen Beerdigungskaffee oder weitere Aufgaben. Ein Ehrenamtler muss kein beitragspflichtiges Mitglied werden.

Ludger Alofs
Ludger Alofs, Mitarbeiter des Begräbnisbundes