Ehrenamtliche Unterstützer gesucht:

Begleitung von Verstorbenen
auf ihrem letzten Gang

Menschen, deren Begräbniskosten die Stadt Krefeld übernehmen muss, werden oft ohne Trauergemeinde bestattet. Der Krefelder Begräbnisbund e.V. bemüht sich, ihnen ein letztes Geleit und eine würdevolle Verabschiedung zu geben.

Wir suchen Menschen, die freiwillig bereit sind, aus christlichem Selbstverständnis den letzten Weg auch bei einem ihnen unbekannten Verstorbenen mitzugehen. Der Krefelder Begräbnisbund e.V. ist die Kontaktstelle, die solche ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter für die jeweiligen Beerdigungen anspricht.

Welche Aufgaben erwarten einen Ehrenamtler beim Begräbnisbund?

Ehrenamtler des Begräbnisbundes erweisen einem alleinstehenden Verstorbenen die letzte Ehre und begleiten ihn würdevoll auf seinem letzten Weg. Jedes Jahr finden in Krefeld rund 20 solcher Beisetzungen statt. Etwa eine Woche vorher informiert Birgitta Gebauer, Mitarbeiterin des Begräbnisbundes, über den Termin einer solchen Beerdigung. Die Beisetzungen finden in der Regel vormittags statt. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt trägt der Ehrenamtler selbst.

Jede/r Ehrenamtliche kann selbst entscheiden, wie viele Bestattungen sie /er begleiten möchte. Wenn ein von Frau Gebauer angefragter Termin  nicht passt, werden die andere Ehrenamtlichen gefragt. Bisher war es immer möglich mit einer kleinen Gruppe die Bestattung würdevoll zu gestalten. Die Trauerfeier dauert etwa eine halbe Stunde. „Da wir ein christlicher Verein sind, wird bei jeder Beerdigung ein „Vater unser“ gebetet, es sei denn, der Verstorbene hat das ausdrücklich ausgeschlossen. Nach der Beisetzung gibt es keinen Beerdigungskaffee oder weitere Aufgaben. Ein Ehrenamtler muss kein beitragspflichtiges Mitglied werden.

Einladung und Veranstaltungshinweis: „20 Arten, in Krefeld unter die Erde zu kommen“